In Bangkok angekommen bin ich erstmal ins hostel gefahren und habe geduscht und dann gegessen. Ansonsten habe ich nicht viel gemacht, ausser Massage. Am Freitag war ebenfalls ein fauler Tag. Samstag war ich dann noch einmal auf dem weekend market und bin abends nach Chiang Mai gefahren. Am Sonntag war ich dann in chiang mai und auf dem sunday market. Am Montag bin ich dann zu Mäggi gefahren und habe eine Woche bei ihr verbracht. Am Dienstag haben wir uns mit Thomas getroffen und ich bin am Freitag nochmal ins happy home gefahren, um die Leute dort zu besuchen. Am. Montag Nachmittag ging es dann zurück mit dem Zug nach Bangkok. In Bangkok habe ich dann wieder das übliche Programm gemacht und bin am Mittwoch dann losgeflogen. Nun sitze ich im Flieger von Istanbul nach Hamburg und freue mich sehr, bald wieder zuhause zu sein. Eine schöne Reise ist nun wieder vorbei.
Donnerstag, 17. August 2017
Maumere
Ich hatte mir das Lena guesthouse rausgesucht, um dort die letzten Tage zu verbringen.
Lena House, ca 28km außerhalb von maumere, wie gesagt, Elektrizität funktioniert hier nur mit Generatoren, und nur von 18uhr bis 22uhr. Es gibt Lena House 1, da ist das Restaurant, wo man Frühstück und Abendessen bekommt und sozusagen der Zugang zum Leben stattfindet. Es sind einfache kleine strandhütten aus Bambus mit palmdach und großer Veranda mit Meerblick. Der Strand ist zwar nicht weiß und etwas steinig, aber es liegt wenigstens kaum plastik rum. Und das Wasser ist der Hammer, richtig schön kristallklar. Der Strand ist umsäumt von Palmen und Mangrovenartigen Bäumen, auf dem Meer sind kleine Fischerruderboote und in der Ferne sieht man die bergigen Vulkaninseln. Ja, tatsächlich ein bisschen Paradies. Ich wohne in Lena 2. Das ist noch etwas abgeschnittener, weil, wohl wg Vollmond, grad recht hohe Tide ist, kann man momentan nur mit dem Boot von Lena 1 nach Lena 2 fahren. Sonst natürlich eigentlich auch am Strand langlaufen. Aber, auch wenn es nur eine kurze Fahrt mit dem Boot ist, ist trotzdem voll schön, zum Frühstück mit dem Boot abgeholt zu werden und abends nach dem dinner unter dem Sternenhimmel über den ruhigen schwarzen Meeresspiegel, tatsächlich glatt wie ein Spiegel, zu fahren. man kann natürlich auch in die Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, das dauert etwas, aber das habe ich auch gemacht. Nun kommt dann eine lustige bembo Fahrt Beschreibung.
Also, eine lustige bembo fahrt läuft so ab. Du wartest am Straßenrand und dann hörst du musik (die werde ich später noch beschreiben) und siehst einen minibus auf dich zurasen und einen Typen der dir laut auf indonesisch was zubrüllt. Wenn er dann mit vollbremsung neben dir zum stehen gekommen ist, und sagst, wohin du willst, wird wieder was auf indonesisch geantwortet, was wohl soviel ein, steig ein, Zeit ist Geld. Aber da hmf ja Asien erprobt ist, weiß sie, dass nun erstmal der Preis besprochen werden muss (zumindest als nicht local). Natürlich arbeit man sich schrittweise an den tatsächlichen Preis ran... Gestern die erste Fahrt für die Strecke hat mich noch 10.ooo gekostet, heute in die Stadt 7.ooo und zurück 5.ooo... Hab jetzt allerdings erfahren, dass es eigentlich nur 2.ooo kostet... Für die 28km in die Stadt (10.ooo sind 70 Cent) naja... Entwicklungshilfe sag ich mir dann immer. gut, nachdem das also geklärt wurde, wird eingestiegen. Da ich eine Frau bin, muss ich mich ins wageninnere quetschen, was mir aber auch ganz lieb ist. Das innere so eines bembos sieht so aus, dass rechts und links eine Bank ist, wahrscheinlich hätten ca 8 Leute gemütlich Platz in dem bembo. Es sind aber natürlich meist schon mindestens 10 Leute drinnen, also muss man sich quetschen. Außerdem hat natürlich noch jeder sein hab und gut mit, also ist der Boden vollgestopft mit Tüten und Eimern. Falls man ein (junger) Mann ist, kann man sich auch außen an der Tür des Autos festhalten und dort mitfahren, somit kommen dann auf mindestens 10 Frauen und alte Männer, nochmal 3 junge Männer, die halb zur Tür raushängen, die Tür ist selbstverständlich offen und wird nicht geschlossen. Nun geht die halsbrecherische Fahrt auch wieder los. Immer mal wieder durch eine vollbremsung unterbrochen, weil jemd ein oder aussteigen will. Das ganze untermalt mit hämmernden beats und einem voll aufgedrehten Bass. Musik klingt, wie wenn der songschreiber etwas zuviele Pillen geschmissen hat und eigentlich nen techno Song machen wollte, dazu dann aber noch ein wenig jammerigen Gesang dazugedichtet hat. Aber es sind zumindest die gängigen hits, da eifrig mitgesungen wird von den jungen Männern, die halb zur Tür raushängen. Sowieso ist die Stimmung insgesamt sehr lustig, und wenn ich einsteige, wird es aus irgendeinem Grund nochmal lustiger. Irgendwann traut sich dann jmd die obligatorischen Frage zu stellen, woher ich komme. Germany. Wird dann akzeptierend aufgenommen und dann die zweite Frage, wie ich heiße. Daraufhin wird dann von allen einmal mein Name aufgesagt. Danach frag ich dann alle, wie sie heißen und wiederhole ebenfalls deren Namen. Dass ist dann wieder sehr lustig. Danach ist dann meistens auch die Konversation aufgrund der sprachbarriere erschöpft, aber nun sind wir ja schon weiter und einige Damen fangen an, unsere hautfarben zu vergleichen oder mich am Arm oder bein anzufassen. Und ja, ich fühle mich einwenig wie so ein Affe im Zoo bei der ganzen Sache, aber irgendwie ist es auch voll niedlich, weil sich irgendwie alle so darüber freuen. Und so vergeht so eine Fahrt dann auch irgendwie. Achso, natürlich bin ich natürlich eigentlich diejenige, die am wenigsten an hat und trotzdem am meisten schwitzt, weil warm ist es natürlich auch im bembo. Heute war dann noch lustiges tanken angesagt. Erstmal lief es völlig normal, aber als der zapfhahn anzeigte, dass der Tank voll ist, wurde das bembo noch ein wenig hin und hergeschaukelt, damit noch 3L mehr hineinpassten. Ich habe den Sinn nicht verstanden, aber macht man anscheinend so. Es ist schon etwas anstrengend und quetschig und heiß und laut, und natürlich sind die Straßen auch nicht wirklich gut, aber es ist jedes Mal ein lustiges Erlebnis. Ansonsten habe ich noch hier einen Schnorchelausflug an einem Tag gemacht, aber wegen des Tsunamis sind die meisten Korallen leider zerstört und dann bin ich noch an meinem letzten Tag an den koka Strand gefahren. Wunderschön. Am 12.7 bin ich dann zurück nach bali geflogen, mit einer propellermaschiene... . Eigentlich wollte ich mich noch mit Marina in bali treffen, da sie mein nagelset, dass ich in Labor badjo vergessen hatte, mitgenommen hat. Aber das hat dann nicht mehr geklappt und ich bin dann abends in bali losgeglflogen, über Manila nach Bangkok.
Flores overland Tour
VAlso eigentlich wollte ich ja mit dem Bus nach Ende fahren und dann von dort nach moni wo die dreifarbigen seen beim kelimutu Vulkan sind. Wie schon erwähnt, waren wir abends noch in der Paradiese Bar und dort hatte ich dann gefragt, wie ich am besten nach Ende kommen. Na ja, und dann kannte natürlich einer einen Fahrer, der zurück nach maumere musste und so dachte ich mir, dass ist ein guter Zufall und vorallem für 300000 recht günstig. Na ja, am nächsten Tag traf ich mich also mit dem Fahrer und wie das immer so ist in Asien, wurde mir noch eine Tour aufgeschwatzt... Allerdings gibt es ja tatsächlich einige Sachen auf dem Weg und so beschloss ich einen 2 tagestour zu machen. Mit privatem Fahrer für 500000 ist das ja auch noch ein ganz guter Preis. Und im Nachhinein kann ich sagen, es hat sich echt gelohnt. Auch wenn es viel fahrehrerei war. Zwar sind es nicht viele km, aber die Straßen sind nicht gut und Spagetti. Also sehr kurvig. Es ging dann also los. Erstmal nach ruteng zu den spider Rice fields. Leider war dann meine Speicherkarte vom Handy fast alle, sodass ich nicht so viele Fotos machen konnte. Allerdings war grade sowieso Erntezeit, also leider keine grünen Reisfelder. Dann habe ich mittag in ruteng gegessen und es ging weiter Richtung bajawa. Unterwegs haben wir noch die Frau und den kleinen Sohn von meinem Fahrer abgeholt, weil die bei Verwandten im Dorf war, da es eine Beerdigung gegeben hat. Ab nun fuhr auch ein chicken mit, dass aber zum schlachten bestimmt war. Auf dem Weg nach ruteng machten wir noch halt bei einer arak destellerie. Arak ist der traditionelle Palmschnaps in Indonesien. Bajawa liegt in den Bergen, also war es recht kalt, als wir da angekommen sind.zum Glück fand ich auf meiner Suche nach Essen auch noch einen handyshop, wo ich mir eine neue Speicherkarte kaufen konnte. Am nächsten Morgen besuchten wir ein Bergdorf, dort kaufte ich mir eine frischen zimtrinde. Wir fuhren danach zu hot springs. Da war ich ein kleiner Star, da die einzige westliche Person und alle wollten Fotos mit mir machen. Anschließend gab es Mittagessen am blue stone beach und über Ende ging es nach moni, mit kurzem Stopp auf einem Markt. In moni war das Wetter schlecht und da es ebenfalls in den Bergen liegt auch kalt. Trotzdem wollte ich am nächsten Tag die Tour zu den lakes machen und buchte mit im hostel einen motorbike driver der mich um 4uhr am nächsten Morgen zum sunrise abholen sollte. Leider klappte das nicht, weil der Fahrer nicht auftauchte, so ging ich wieder ins Bett... Allerdings war es auch ganz gut so, da es den ganzen Morgen weiterregnete. Also blieb ich noch einen Tag in moni und machte eine kleine Wanderung zu Wasserfällen und durch die Natur. Abends traf ich im hostel noch ein Französisches Ehepaar, dass am nächsten Morgen zu den seen wollte, und zwar mit einem Auto. Ich schloss mich also kurzerhand an und so ging es dann am nächsten Morgen mit den Auto tatsächlich zu den seen. Da die Straße aber auch sehr überschwemmt war vom Regen, war ich ganz froh, dass ich doch nicht mit dem Motorrad gefahren bin. Die seen waren ganz schön, leider konnte man den einen nicht sehen, da Wolken über dem Wasser hingen. Aber ansonsten hat es sich schon gelohnt. Ach ja, mit den Franzosen habe ich auch noch das zaheste chicken ever gegess. Es war zwar frisch geschlachtet, aber trotzdem wie gummi... Am Nachmittag fuhr ich dann weiter nach maumere. Hier wollte ich noch einige Tage am Strand relaxen. Die Fahrt von 3h verbrachte ich diesmal in einem puplic Bus, in dem alles mögliche transportiert wurde. Reissäcke, Gemüse, Hühner und natürlich viel zu viele Menschen, aber es war eine lustige Fahrt.
