Am Samstag ging es dann nach tweyfontaine. Zunächst guckten wir uns kurz fransfontaine an, da dies ja das dorf ist, wo meine Professorin einige feldforschungen durchgeführt hat, wollte ich es mir, da es auf dem weg lag, gerne angucken. Über eine Schotterstrasse ging es zu dem kleinen Ort. Danach dann weiter nach koritax. Hier haben wir pap zum Mittag gegessen und sind dann zum versteinerten wald gefahren. Dies sind Jahrtausend alte Bäume, die nicht verrottet, sondern versteinert sind. Sie haben Struktur und aussehen von Bäumen, sind aber ganz und gar aus Stein. Nach dem Rundgang bei 40grad in der sonne ging es dann weiter nach tweyfontaine, wo es berühmte felsgravuren der san (buschmanner) gab. Diese Jäger und Sammler, bzw wildbeuter, Ethnie lebte einst überall in namibia, bis sie nach und nacj von anderen stammen immer mehr verdrängt wurden.
Da wir aber zu spät in fransfontaine angekommen sind, um noch am selben Tag die Gravuren zu sehen, mussten wir erstenmal ein hotel finden. Dies war gar nicht so einfach. Obwohl fransfontaine nicht einmal ein richtiger Ort ist, sondern eher nur eine Ansammlung von hotel Unterkünften, war es schwer etwas zu finde, da anscheinend immer viele reisegruppen dort nächtigen. Und 150 oder 200 Euro wollten wir auch nicht blechen. Letzten Endes mit viel Glück fanden wir noch eine Unterkunft. Preiswert, aber leider dafür sehr schlecht isoliert. Dh es war sehr heiß. Aber trotzdem schliefen wir ganz gut. Heute haben wir uns dann die felsgravuren angeguckt. Diese sind bis zu 3000 Jahre alt... Sie dienten wohl zur Kommunikation und zum Unterrichten. Tiere, ihre Fußstapfen und wasserlocher sind auf den steinen eingraviert.
Im Anschluss guckten wir uns noch einige geologische Sehenswürdigkeiten wie den burnd mountain und die orgelpfeifen an und fuhren dann weiter Richtung uis. Hier haben wir nun Quartier bezogen. Morgen wollen wir uns die wite lady, eine weitere Felsgravur anschauen. Diese soll so kunstvoll sein, dass die deutschen Siedler sie für griechischer Herkunft hielten. Und danach geht es dann endlich an die Küste und ans Meer.
Sonntag, 28. Februar 2016
Uber fransfontaine und koritax nach tweyfontaine
Ethosha und outjo... Again
Am Freitag ging es dann zum zweiten Mal durch den ethosha np aif Safari. Mehr Elefanten gab es leider nicht zu sehen, dafür aber 2 Löwen. Das war auch toll. Diesmal waren die Straßen schlechter zu befahren, da es ja am Vortag geregnet hatte ind überall auf den Straßen das Wasser stand. Einmal mussten wir sogar umdrehen. Wir haben ja nir einen normalen pkw und keinen 4wd.
Abends sind wir dann weiter nach outjo, wo wir übernachten.
Rundu-tshumep... Again
Am Donnerstag ging es von rundu dann nach tschumep. Auf dem weg kamen wir in einen wolkenbruch. Dieser war kurz, aber heftig. In tschumep sind wir dann noch ins Museum gegangen. Es ging ein wenig ethnologisch um die volksstamme in namibia und historisch um die Kolonialzeit der deutschen und um Heimatkunde, da tschumep eine bedeutende Bergbau Stadt war bzw immer noch ist. Das Museum wurde von einer deutschen geführt. Es ist, zumindest für mich, erschreckend, dass unterschwellig noch so viele Vorurteile gegenüber der indigenen Bevölkerung herrscht und auf der anderen Seite, wie sich die deutsche Sprache noch immer hier hält. Anschließend sind wir noch kurz einkaufen und dann auch ins Bettchen.
Rundu - pre school und Dorf
Am Mittwoch ging es mit Ingrid, einer deutschen zuerst in die Vorschule. Ingrid leitet ein Projekt, bzw hilfsprojekt, dass die Kinder unterstützt, die Vorschule zu besuchen. Mit spendengelder wird das Schulgeld, das unterrichtsmaterial und die Lehrer bezahlt. Die Kinder lernen in der Vorschule Englisch, Hygiene, zahlen, Buchstaben und biebelunterricht. Ausserdem bekommen die Kinder auch essen in der schule. Morgens duschen die Kinder zuerst und putzen die Zähne und ziehen sich dann ihre schulkleidung an, die jeden Freitag in der schule gewaschen wird. Dann geht es ans lernen. Wir konnten dabei sein und den Kindern etwas beim lernen zugucken. Die eime klasse hatte englische Lieder singen, und die andere klasse lernte die Geschichte von moose auf englisch.
Danach besuchten wir dann noch ein feld, dies war ein rotes kteuz Projekt. Die Frauen bekommen etwas land zugeteilt und sahmen und setzlinge, um ihre Familien besser ernähren zu können. Ausserdem sahen wir uns noch eine lokal bar an und ein dorf. Ein Haushalt besteht aus der erweiterten kernfamilie, also auch Brüder, Tanten und Cousins Leben in einem Haushalt. Diese Gemeinschaften sind auf einem meist eingezäunten platz, mehrere Hütten aus lehm oder wellblech (diese sind sehr beliebt, da Wiederstandsfahiger, wenn auch schlechter isoliert). In der Mitte des Platzes dann noch die kochstelle. Wir besuchten zwei solcher Haushalte. In dem einen lebten 25 Menschen, im anderen 38.
Es ist erschreckend, in welch ärmlichen Verhältnissen die Menschen leben, auch wenn dies nicht heißen soll, dass die Menschen unglücklich sind. Diesen Eindruck hatte ich zumindest nicht. Ich meine erschreckend arm im Sinne, wie reich wir im Kontrast in Deutschland sind... Und trotzdem oft so unzufrieden. Die Menschen wohnen in kleinen Hütten, in denen kaum ein Bett Platz hat, worin aber 5 oder mehr Menschen (Eltern und Kinder) schlafen. Die Kochstelle befindet sich außerhalb der Hütte. Es gibt keinen Strom und kein fließend Wasser, die Frauen müssen das Wasser jeden Tag mehrere Kilometer vom Fluß holen... Zu essen gibt es jden tag pap, das ist maisbrai, mit ein wenig Gemüse. Fleisch gibt es nur sehr selten.
Es war sehr interessant, solche Eindrucke zu erhalten. Nachmittags entspannten wir dann noch etwas am Pool.
Donnerstag, 25. Februar 2016
Mittwoch, 24. Februar 2016
Warum noch keine Fotos...
Es tut mir leid, dass es noch keine Fotos gibt... Ich habe welche mit meiner Kamera gemacht und die sollte ich eigentlich auch hochladen können... Aber es klappt leider nicht. Ich übe aber weiter... ;)
Rundu
In rundu wollen wir nun 4tage bleiben. Am Montag machen wir nicht viel, wir lesen, gehen auf den Markt und essen pap (maisbrei). Das typische Gericht. Es ist günstig und macht satt. Heute am Dienstag sind wir umgezogen. Eine schöne Loge 20 km von rundu, auch direkt am okawango Fluss. Es ist sehr ruhig hier. Gegen Abend machen wir eine Fahrt auf dem okawango,dem Grenz-Fluss hier, der namibia von Angola trennt. Auf der Fahrt zum Sonnenuntergang sehen wir techts und links des flusses die lokale Bevölkerung ihre Wäsche waschen und sich selbst auch. Kinder springen in den Fluss und baden. Etwas weiter unten sehen wir dann ein Krokodil. Leider kein nielpferd. Wieder zurück gibt es ein leckeres Buffet Abendessen und ich esse kudu (auch eine Antilopenart). Nun werde ich gleich ins Bett. Morgen besuchen wir eine Vorschule und ein Dorf. Die Loge in der wir sind unterstützt soziale Projekte,wie diese. Es ist auch eine deutsche da, die diese Hilfsarbeit leitet, bzw. Gelder in Deutschland sammelt. Mit ihr werden wir morgen diese Schule besuchen. Ich bin gespannt.
Nun aber gute Nacht ihr lieben!
Auf nach rundu
Aus tsunep ging es am nächsten Morgen weiter über grofontayn nach rundu. Ca 100 km vor rundu, nachdem man eine Polizeikontrolle passiert hatte (maul und klauenseuche) änderte sich das landschaftliche bild schlagartig. Wo vorher das eher die Kolonialzeitlichen Gebäude das Stadtbild prägten, sieht man hier nun "Afrika", wie man es sich vorstellt. Einfache Lehm-oder wellblechhutten, Zäune aus langen Ästen und kleine Mansfelder direkt an den lehmhutten. Rinder und ziegenherden, die auch ab und an die Schnellstraße überqueren und eselkarren, die Holz oder anderes transportieren. Und überall Menschen und Kinder die im Schatten sitzen und sich unterhalten oder auf dem weg zur Kirche oder ins nachbardorf sind. Wir halten an um Fotos zu machen, gleich kommen 4 Kinder und fragen nach sweets. Mein Papa unterhält sich ein wenig mit ihnen und will wissen, ob ihnen auch so heiß ist. Mit der Frage wissen die Kinder nichts anzufangen. Danach erklärt mein Papa den Kindern dann, dass es in Deutschland schneit : In germany it rains icecream... Oh man... Was die Kinder nun von Deutschland denken. :))) in Rundu angekommen suchen wir uns Quartier und ruhen und aus.
Tsunep
Hallo ihr lieben!
Am Samstag sind wir dann also zur Mittagszeit aus dem ethosha park gefahren und ich war wieder einmal todmüde... Ich bin immer wieder ein wenig auf der Fahrt nach tsunep eingeschlafen. Kurz vor dem Ort, sind wir dann noch an einem See gehalten. Dieser See war ehemals in einer Höhle, von der die Decke dann eingebrochen ist. In diesem See haben die deutschen dann auch Kanonen und einen Safe mit unbekannten Inhalt geworfen, als sie namibia räumen mussten. Einige der Kanonen wurden geborgen, der geheimnisvolle safe ist jedoch noch immer im See. Abgesehen davon war es aber auch ein wunderschöner türkis grüner see in einem felstal. In tsunep angekommen haben wir uns dann ein Quartier gesucht und waren noch einkaufen. Mehr konnten wir leider nicht Unternehmen, da Samstag war und alle Museen und art galerien zu hatten... Tsunep ist ein schöner kleiner ort, an dem Kupfer und andere Edelmetalle abgebaut werden. Also eine Industriestadt, der man die Industrie aber nicht so anmerkt.
Dienstag, 23. Februar 2016
Ethosha - mein erster wieder Elefant
Hallo meine lieben!
Nun bin ich schon eine Woche hier und komme irgendwie mal wieder nicht so recht zum schreiben... Inzwischen bin ich aber gut hier angekommen, sprich ich habe mich ans warme Wetter gewöhnt und ans doxy als malaria Prophylaxe und bin nicht mehr den ganzen Tag so müde wie am Anfang. Am Freitag letzte Woche ging es ja dann in den ethosha park auf Safari. Auf dem weg zu unserem camp, dem halali, haben wir schon viele Tiere gesehen. Man fährt mit dem Auto in den Nationalpark und dann dort auf schotterpisten zu den wasserlochern. Da jetzt aber grade Regenzeit ist, sind die Tiere nicht so auf die wasserlocher angewiesen, sondern finden überall Wasser. Das ist fur die Tiere natürlich gut, wenn man sie allerdings beobachten will etwas schwierig. Trotzdem haben wir viele Antilopenarten, zebras, Strauße, Giraffen, Nashörner, springbocke und Vögel gesehen. Das halali camp befindet sich mitten im Park und man kann von dort dann die nacht verbringen, sodass man nachts nicht aus dem park muss. Weil es so heiß war, und ich wie schon erwähnt nicht so richtig klimatisiert war, habe ich erstmal ein bisschen geschlafen und wir sind dann gegen 16.30 nochmal zu einigen wasserlochern gefahren. Und endlich haben wir auch einen wilden Elefanten gesehen. Das war aber auch ein ganz schöner schreck, weil er uns mitten auf der Straße entgegen gekommen ist und man bei Elefanten ja nicht so recht weiß... Wir sind dann schnell umgedreht und ein bisschen weg gefahren ind als der Elefant on den Wald eingebogen ist schnell an ihm vorbei... Das war wirklich eine wunderschöne und sehr aufregende Erfahrung. Wieder zurück im halali sind wir noch an dss Wasserloch dort. Dort habe ich dann noch einmal 3 Nashörner beobachten können. Am nächsten Tag haben wir dann eine geführte Tour am frühen Morgen gemacht. Um 5.30 uhr ging es los für 3h. Ich habe gehofft, dass wir auch noch Löwen zu Gesicht bekommen, aber leider hat das nicht geklappt... Wir haben aber noch eine Hyäne gesehen und weitere große Herden von Zebras, Gnus und Antilopen. Nach der Tour gab es dann Frühstück und wir sind weiter gefahren. Aif dem weg aus dem ethosha park sind wir noch an einem wunderschönen wasserloch gehalten, an dem man tolle tierbeobachtungen machen konnte.
Wir haben aber entschieden das 24h ethosha zu kurz war und wollen noch mal hinfahren. Vielleicht sehen wir noch mehr Elefanten, eone ganze Herde wäre so schön... Und vielleicht auch noch Löwen...
So, für heute Abend mach ich Schluß. Dicken Kuss und bis bald!
Donnerstag, 18. Februar 2016
Namibia... Hinflug mit Aufenthalt...
Hallo ihr lieben,
Wir sind gut in namibia angekommen. Allerdings war es ein wenig länger als geplant. Erstmal sind wir am 16.2.um 18uhr von hh gestartet. Erstmal gab es etwas Probleme, weil meine buchungsnr. nicht im System war. Aber das hat dann noch geklappt und wir sind gut in Frankfurt gelandet und dann weiter nach Johannesburg. 10h und 50min...das war schon lang. Aber ich konnte einigermaßen schlafen, nachdem ich mir einen anderen Platz gesucht hatte. Die Maschine war zum Glück nicht ganz voll und unsere Sitzplätze waren irgendwie nicht klimatisiert... In joburg angekommen hatten wir, so dachten wir von 8.15uhr bis 9.40uhr Zeit zum um nach windhoek... Nur leider hatten wir die Zeitumstellung nicht im Blick und so hatten wir eigentlich nur ne knappe halbe Stunde zum umsteigen. Unmöglich! Wir sind nämlich statt 8.15 um 9.15 Ortszeit angekommen... So mussten wir dann leider das Ticket tauschen und mussten noch bis 14. 45 auf den Weiterflug warten. Das war dann doch anstrengend, nach den 11h im Flugzeug. Wir sind kurz ein bisschen raus aus dem Flughafen und haben noch etwas gegessen. Dann ging es also weiter nach windhoek, wo wir dann gegen 16uhr angekommen sind. Der Flug war zum Glück nur kurz. Wir haben dann gleich unser Auto gemietet sind in die Stadt, die ca 50km vom Flughafen entfernt liegt. Auf dem Weg dahin haben wir schon eine warzenschwein Familie (sau mit drei Ferkelchen) und eine Giraffe gesehen. In windhoek haben wir dann eingekauft und sind dann ins hostel. Nach dem Abendessen sind wir noch kurz in die Stadt, aber ich war so müde, dass wir bald darauf auch wirklich ins bett sind. So gegen 10uhr. Heute morgen sind wir dann um 8uhr aufgestanden, nach einem Pfannkuchen essen im hostel ging es dann weiter Richtung Norden zum ethosha np.
So ihr lieben, nun sind wir auf halber Strecke in einem schönen hostel in outjo. Und wir sind beide sehr müde. Also gute Nacht ihr lieben!
Kuss
