Auf der Fahrt nach Lombok habe ich ein deutsches Pärchen aus Hannover kennengelernt und da die nach sanggigi Lombok wollten, bin ich auch einfach mitfahren mit ihnen. In sanggigi bin ich natürlich gleich wieder über die bootstouren nach Flores gestoßen. Eigentlich wollte ich zwar lieber über Land fahren, aber nach einigen Überlegungen habe ich mich dann doch entschlossen, mit dem Boot zu fahren. Allerdings verbrachte ich noch einen schönen Tag am Strand in sanggigi. Ich wollte die Bootsfahrt dann für Donnerstag buchen, habe mich aber doch überreden lassen und bin dann kurz entschlossen am Mittwoch losgefahren. Aber die Entscheidung war auch gut, da ich so eine kleinere Gruppe hatte und auch voll Glück hatte. Die Hälfte der Leute waren indonesier, die aber alle sehr gut englisch konnten. Die restlichen Leute waren aus der Schweiz, Spanien und Kanada. Am ersten Tag fuhren wir erstmal nur ein wenig und haben schon einen schönen Sonnenuntergang gesehen. Das Boot an sich war recht klein, aber trotzdem hatte man doch irgendwie genug Platz. Am zweiten Tag haben wir dann eine kleine Wanderung an einen Wasserfall gemacht, wo ich mal wieder fast in eine Schlange reingelaufen wäre. Danach ging es dann weiter an einen See. Das war nicht so besonders beeindruckend, aber es gab dort eine Dusche mit Süßwasser. Auf dem Boot gab es nämlich nur eine Toilette. Danach sind wir dann wieder weiter mit dem Boot gefahren. 16h ohne Pause über Nacht. Sogut wie allen ist seekrank geworden. Es hat allerdings auch ordentlich geschaukelt. Mir ging es aber gut und diese zweite Nacht konnte ich auch sehr viel besser schlafen. Am nächsten Tag sind wir morgens dann wieder ein wenig geschnochelt und auf eine weitere Insel gefahren. Dort sind wir ein wenig gewandert und man hatte einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Inseln. Danach sollte es zum manta point gehen, wo wir mit mantarochen schnorcheln könnten. Leider waren jedoch keine mantas da. So dass wir dann weiter zum pink beach fuhren. Da wir dort recht spät angekommen sind und ich ein wenig Kopfschmerzen hatte, hatte ich keine Lust mehr an den Strand zu schwimmen. Ich blieb also an Bord. Diese Nacht fuhren wir nicht, sondern lagen vor Anker, so dass ich gut schlafen konnte. Am nächsten Morgen ging es dann auf die komodo Insel zu den komodo varanen. Leider war grad mating time, also Paarungszeit, so dass die varane im Urwald versteckt sind. Wir haben nur einen alten varan am Strand gesehen. Danach ging es weiter nach rinca Island. Dort ist ein kleines Dorf in dem auch noch mal varane Leben. Mir kam das ganze allerdings ein bisschen wie im Zoo vor. Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir richtig durch den Dschungel laufen und nach den dragons suchen... Naja, dann war die Tour auch fast geschafft, es ging weiter nach Labor badshjo auf Flores, vorher machten wir aber noch einen kurzen stopp, wo wir ein bisschen schwimmen konnten. In Labor badshjo hatte der Freund von Kassandra, einer Schweizerin die ich auf dem Boot kennengelernt habe, ein hostel, so dass wir deutschsprachigen alle gemeinsam dort die erste Nacht nach 4 Tagen und 3 Nächten Boot fahren dort verbrachten. Zunächst duschten wir und dann guckten wir uns den schönen Sonnenuntergang an. An diesem Abend machten wir nicht mehr viel, da wir doch alle gut müde waren.
Dienstag, 18. Juli 2017
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